Herzschwäche – oft Symptome wie Müdigkeit und Luftnot

Eine Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist eine ernstzunehmende Krankheit: Das Herz ist nicht mehr in der Lage, dem Körper das benötigte Blutvolumen zu liefern. Betroffene Patientinnen und Patienten klagen oft über Müdigkeit, Luftnot und Schwäche – typische Symptome sind auch Wasseransammlungen in den Beinen oder in der Lunge. In der Schweiz leiden etwa 200'000 Menschen an dieser Krankheit – doch wie kommt es dazu und wodurch kann sich eine Herzschwäche wieder bessern?

Seniorin mit Herzproblemen
Die Anzeichen einer Herzschwäche sollte man nicht ignorieren
(shutterstock)

Aufs eigene Herz hören

Was genau ist eine Herzinsuffizienz? Unser Herz muss ständig Leistung zeigen – wenn es aufgrund einer Schwäche nicht mehr richtig pumpt, führt das zu einer Unterversorgung des Körpers mit sauerstoffgesättigtem Blut. Ohne die passende Behandlung kann eine Herzschwäche (med. kardiale Dekompensation) schwerwiegende Folgen haben, sowohl fürs Herz selbst als auch für die umliegenden Organe.

Ursachen für eine Herzinsuffizienz gibt es verschiedene: Manchmal ist dies ein über Jahre nicht erkannter Bluthochdruck – in anderen Fällen führt eine Arteriosklerose, also eine Verengung der Blutgefässe durch Einlagerung von Cholesterin und anderen Fetten, zu einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels. Man spricht dann von einer koronaren Herzerkrankung, KHK, als Ursache. Auch ein Herzfehler wie z. B. eine zu enge Aortenklappe oder eine Entzündung des Herzmuskels können eine Herzschwäche verursachen.

Melden Sie sich rechtzeitig, wenn Sie das Gefühl haben, das mit Ihrem Herz etwas nicht stimmt – unsere Spezialistinnen und Spezialisten der Inneren Medizin am Bethesda Spital haben immer ein offenes Ohr für Sie.

Wichtig zu Wissen

Erfahren Sie hier alles Wesentliche über das Krankheitsbild der Herzschwäche und informieren Sie sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei uns.

Wie äussert sich eine Herzschwäche?

Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz leiden häufig an unspezifischen Symptomen: So kann die Ursache von Müdigkeit oder allgemeiner körperliche Schwäche durchaus eine Herzschwäche sein. Hinzu kommen dann in fortgeschrittenen Stadien auch Luftnot bereits bei geringer Belastung oder sogar im Ruhezustand.

Auch Wasseransammlungen in den Beinen oder der Lunge (Lungenödem) sind typische Anzeichen für eine Herzschwäche. Früher sprach man in Zusammenhang mit einem schwachen Herz auch von der «Wassersucht» aufgrund des geschwollenen, mit Flüssigkeit gefüllten Gewebes der Betroffenen. Eine Herzinsuffizienz kann akut, z. B. im Rahmen eines Herzinfarktes, oder chronisch, sprich langsam schleichend, auftreten.

Sind Sie unsicher, ob Sie an einer Herzschwäche leiden? Dann vereinbaren Sie einen Termin für eine Untersuchung!

Nach Vereinbarung

+41 61 315 20 56 für ambulante Sprechstunden

+41 61 315 20 57 für stationäre Eintritte

Eine Herzschwäche erkennen und abklären

Hinter einer Herzinsuffizienz können verschiedene Ursachen stecken, die es abzuklären gilt. Dies erfordert je nachdem verschiedene Untersuchungen

Meistens kann die Diagnose aufgrund der Angaben des Patienten oder der Patientin und den typischen körperlichen Untersuchungsbefunden bereits vermutet werden. Auch bestimmte Laborwerte (BNP) können einen Hinweis auf das Vorliegen einer Herzschwäche geben. Bestätigt wird die Diagnose in der Regel mithilfe einer Ultraschalluntersuchung, bei der die Pumpleistung des Herzes visuell geschätzt bzw. gemessen wird.

Zur weiteren Ursachenabklärung sind dann häufig weitere Spezialuntersuchungen wie z. B. eine Herzkatheteruntersuchung oder eine Kernspintomografie des Herzens notwendig.

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Was kann man bei Herzschwäche tun?

Die Behandlung einer Herzinsuffizienz richtet sich in erster Linie nach der Ursache. In den meisten Fällen besteht die Therapie aus einer Kombination verschiedenen Medikamente, die es optimal zu dosieren gilt. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können wir in der Klinik für Innere Medizin am Bethesda Spital eine Herzinsuffizienz erkennen und auch medikamentös gemäss den neuesten Empfehlungen behandeln – so sanft und gleichzeitig so effizient wie möglich.

Zur Abklärung der Ursachen arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit der Kardiologie des Universitätsspitals Basel zusammen, die eine Aussenstelle auf dem Bethesda Campus betreiben (Karamba). Dort führen wir auch Ultraschalluntersuchungen des Herzes durch und unsere Patientinnen und Patienten werden durch die Herzspezialistinnen und -spezialisten von Karamba direkt mitbeurteilt. Gerne erzählt Ihnen Ihr behandelnder Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin mehr über diese erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Viele ältere Betroffene

In der Schweiz leiden ungefähr 200’000 Menschen an einer Herzinsuffizienz. Oft kommen zur Herzschwäche Begleiterkrankungen wie Zuckerkrankheit oder eine Niereninsuffizienz. Jedes Jahr sterben etwa 18’000 Betroffene mit schwerer Ausprägung an dieser Krankheit.

Männer sind etwas stärker von der Erkrankung betroffen als Frauen. Vor allem aber ist sie eine Erkrankung des älteren Menschen, denn ab dem 60. Lebensjahres kommt es wesentlich häufiger zum Auftreten einer Herzinsuffizienz als in jüngeren Jahren. So liegt die Häufigkeit einer Herzschwäche jenseits des 60. Altersjahres bereits bei über 10 Prozent und steigt mit jedem Jahr weiter an.

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FAQs zur Herzschwäche

Wir haben die häufigsten Fragen rund um die Herzschwäche zusammengetragen, beantwortet von unseren medizinischen Expertinnen und Experten.

Haben Sie weitere Fragen, die Sie hier nicht beantwortet finden? Sie können uns dazu gerne kontaktieren – wir sind gerne für Sie da.

Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz leiden häufig an unspezifischen Symptomen: So kann die Ursache von Müdigkeit oder allgemeiner körperliche Schwäche durchaus eine Herzschwäche sein. Hinzu kommen dann in fortgeschrittenen Stadien auch Luftnot bereits bei geringer Belastung oder sogar im Ruhezustand.

Auch Wasseransammlungen in den Beinen oder der Lunge (Lungenödem) sind typische Anzeichen für eine Herzschwäche. Früher sprach man in Zusammenhang mit einem schwachen Herz auch von der «Wassersucht» aufgrund des geschwollenen, mit Flüssigkeit gefüllten Gewebes der Betroffenen. Eine Herzinsuffizienz kann akut, z. B. im Rahmen eines Herzinfarktes, oder chronisch, sprich langsam schleichend, auftreten.

Unser Herz muss ständig Leistung zeigen – wenn es aufgrund einer Schwäche nicht mehr richtig pumpt, führt das zu einer Unterversorgung des Körpers mit sauerstoffgesättigtem Blut. Ohne die passende Behandlung kann eine Herzschwäche (med. kardiale Dekompensation) schwerwiegende Folgen haben, sowohl fürs Herz selbst als auch für die umliegenden Organe.

Ursachen für eine Herzinsuffizienz gibt es verschiedene: Manchmal ist dies ein über Jahre nicht erkannter Bluthochdruck – in anderen Fällen führt eine Arteriosklerose, also eine Verengung der Blutgefässe durch Einlagerung von Cholesterin und anderen Fetten, zu einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels. Man spricht dann von einer koronaren Herzerkrankung, KHK, als Ursache. Auch ein Herzfehler wie z. B. eine zu enge Aortenklappe oder eine Entzündung des Herzmuskels können eine Herzschwäche verursachen.

Melden Sie sich rechtzeitig, wenn Sie das Gefühl haben, das mit Ihrem Herz etwas nicht stimmt – unsere Spezialistinnen und Spezialisten der Inneren Medizin am Bethesda Spital haben immer ein offenes Ohr für Sie.

Die Behandlung einer Herzinsuffizienz richtet sich in erster Linie nach der Ursache. In den meisten Fällen besteht die Therapie aus einer Kombination verschiedenen Medikamente, die es optimal zu dosieren gilt. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können wir in der Klinik für Innere Medizin am Bethesda Spital eine Herzinsuffizienz erkennen und auch medikamentös gemäss den neuesten Empfehlungen behandeln – so sanft und gleichzeitig so effizient wie möglich.

Zur Abklärung der Ursachen arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit der Kardiologie des Universitätsspitals Basel zusammen, die eine Aussenstelle auf dem Bethesda Campus betreiben (Karamba). Dort führen wir auch Ultraschalluntersuchungen des Herzes durch und unsere Patientinnen und Patienten werden durch die Herzspezialistinnen und -spezialisten von Karamba direkt mitbeurteilt. Gerne erzählt Ihnen Ihr behandelnder Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin mehr über diese erfolgreiche Zusammenarbeit.

Da Atemnot ein unspezifisches Symptom ist und ausser Herzschwäche auch viele andere Ursachen in Frage kommen, sollten sie sich bei einer neu aufgetretenen Atemnot oder Verschlechterung einer vorstehenden Atemnot möglichst bald bei einem Arzt, bzw. bei uns melden um weitere Abklärungen in die Wege zu leiten und eine passgenaue Therapie zu beginnen. Atemnot ist ein ernst zu nehmendes Symptom, handeln sie rasch.

Unbehandelt verschlechtert sich eine bestehende Herzinsuffizienz oft über Wochen und Monate. Bei Durchblutungsstörungen der Herzkrankgefässe als Ursache oder zusätzlichen Erkrankungen, wie Infekten, kann es unbehandelt jedoch auch zu einer rasch progredienten Symptomatik kommen, manchmal mit dramatischen Verschlechterungen. Mit einer gezielten und auf sie angepassten Therapie lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und die Symptome oft sogar vollständig zurückdrängen.

Durch die Verringerung der Pumpleistung vor allem der linken Herzkammer kann das Blut nicht mehr immer so durch den Körper zirkulieren, wie es sollte. Es kommt zu einem Rückstau in der Lunge, wo vermehrt Flüssigkeit austritt und zu Atemnot führt.

Ist vor allem die rechte Herzkammer von einer Schwäche betroffen, kommt es zu Ansammlungen von Flüssigkeit in den abhängigen Körperhälften, also z. B. im Bauch oder in den Beinen.

In der Schweiz leiden ungefähr 200’000 Menschen an einer Herzinsuffizienz. Oft kommen zur Herzschwäche Begleiterkrankungen wie Zuckerkrankheit oder eine Niereninsuffizienz. Jedes Jahr sterben etwa 18’000 Betroffene mit schwerer Ausprägung an dieser Krankheit.

Männer sind etwas stärker von der Erkrankung betroffen als Frauen. Vor allem aber ist sie eine Erkrankung des älteren Menschen, denn ab dem 60. Lebensjahres kommt es wesentlich häufiger zum Auftreten einer Herzinsuffizienz als in jüngeren Jahren. So liegt die Häufigkeit einer Herzschwäche jenseits des 60. Altersjahres bereits bei über 10 Prozent und steigt mit jedem Jahr weiter an.

(Bethesda Spital)

Die Spezialistinnen und Spezialisten zum Thema Herzschwäche

Das Krankheitsbild Herzschwäche fällt in den Fachbereich unserer Inneren Medizin. Die erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten sind gerne für Sie da – lassen Sie sich individuell von ihnen beraten, welches für Ihr Anliegen das passende Angebot der Inneren Medizin ist.

Ihre Vorteile im Bethesda Spital

Wir erbringen fachübergreifend Spitzenleistungen in Medizin, Pflege und Therapie, fördern Innovation und bewegen uns auf dem neusten Stand von Forschung und Technik. Persönliche Betreuung in familiärer Atmosphäre. unsere ausgezeichnete Hotellerie sowie die ruhige Lage im Park unterstützen Ihre Genesung.

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