Lungenentzündung – mehr als nur Atembeschwerden

Eine Lungenentzündung gehört weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Oft beginnt sie mit einem gewöhnlichen Husten und wird dann langsam zu einer Entzündung der unteren Atemwege, die von Fieber, Husten, Atemnot und Brustschmerzen begleitet werden kann. Die Symptome einer Lungenentzündung sind oft unspezifisch, so dass die Erkrankung nicht immer sofort erkannt wird. Gerade die Unterscheidung zu anderen Infektionskrankheiten oder auch einer Bronchitis kann schwierig sein – unsere Expertinnen und Experten kennen sich damit aus.

Älterer Mann mit Zigarette in der Hand am Husten
Besonders gefährdet für eine Lungenentzündung sind Personen über 60 Jahre sowie Raucherinnen und Raucher.
(shutterstock)

Die mikrobakterielle, virale und nichtinfektiöse Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung, auch Pneumonie genannt, wird meistens durch Erreger hervorgerufen, welche das Lungengewebe befallen und dort für eine Entzündung sorgen. Die häufigsten Auslöser sind Bakterien, aber auch Viren können eine Lungenentzündung auslösen: So sind zum Beispiel Grippe- oder Covid-19-Viren ebenfalls Verursacher von Lungenentzündungen.

Nichtinfektiöse, also nicht durch Erreger hervorgerufene Lungenentzündungen sind seltener. Diese kommen zum Beispiel nach oder bei Lungenembolien, bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder bei Schluckstörungen vor.

Lungenentzündungen treten vor allem in der kalten Jahreszeit auf. Nach wie vor versterben zwischen einem und zehn Prozent der Patientinnen und Patienten, die daran erkranken. Wichtig ist, nicht zu lange zuzuwarten, wenn die Lunge rasselt oder schmerzt: Das Team vom Bethesda Spital nimmt sich gerne Ihrer Beschwerden an.

Wichtig zu Wissen

Erfahren Sie hier alles Wesentliche über das Krankheitsbild der Lungenentzündung und informieren Sie sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei uns.

So erkennen Sie Symptome einer Lungenentzündung

Oft beginnt eine Lungenentzündung mit Husten – dieser ist zu Beginn meistens trocken, später mit Auswurf. Weitere Symptome sind Fieber, das teilweise sehr hoch werden kann, Schüttelfrost, Atemnot, Brustschmerzen, Schwäche sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Gerade bei älteren Personen treten auch atypische Symptome wie Verwirrtheit und Unruhe auf.

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Eine Lungenentzündung erkennen und abklären

Oft fragen sich Betroffene: Wie kann ich feststellen, ob ich eine Lungenentzündung habe? Unsere Expertinnen und Experten klären dies bei vorhandenen Symptomen Schritt für Schritt mittels verschiedener Untersuchungen ab. Den Anfang macht dabei immer das Abhören (med. Auskultation) mit einem Stethoskop, um eventuelle Rasselgeräusche der Lunge festzustellen.

Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über passende Entzündungszeichen. Dazu kommen sogenannte Verschattung beim Röntgen der Lunge – manchmal ist zusätzlich ein CT (Computertomographie) des Thorax (Brustkorbs) erforderlich.

Um die Erreger der Lungenentzündung genau zu identifizieren, werden Blut- oder Speichelkulturen angelegt. Auch eine Untersuchung des Urins kann helfen, Pneumokokken oder Legionellenartige zu bestimmen – dies gelingt in maximal 50 % der Fälle. Gerne beraten wir Sie ausführlich über Ihre Möglichkeiten bei uns.

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Was kann man bei Lungenentzündung tun?

Eine Lungenentzündung wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, die der Patientin oder dem Patienten zu Beginn meistens intravenös verabreicht wird. Bei Fieber ist es ausserdem wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen – unterstützende Infusionen können einer Dehydration vorbeugen.

Bei schwerer Atemnot ist eine Sauerstoffgabe empfohlen – allgemein helfen Inhalationen, z.B. mit Kochsalzlösungen. Auch eine Physiotherapie mit Sekretmobilisation und Atemgymnastik kann sehr hilfreich sein.

Der Heilungsverlauf einer Lungenentzündung kann je nach Schweregrad von zwei Wochen bis hin zu drei Monaten dauern. Dabei ist es sehr wichtig, die Infektion richtig auszukurieren, damit diese nicht verschleppt wird.

Am Bethesda Spital bieten wir Ihnen Beratung zu verschiedenen Imfpungen an, die das Risiko einer Lungenentzündung senken. Dazu gehören die Grippeimpfung sowie die Impfung gegen Pneumokokken, die Sie beide bei uns vornehmen lassen können und die wir besonders gefährdeten Personen empfehlen.

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Lungenentzündung = Infektionskrankheit Nr. 1

Lungenentzündung ist weltweit die häufigste (registrierte) Infektionskrankheit. Allein in der Schweiz erkranken jedes Jahr zwischen 70 und 80 Tausend Personen an einer Pneumonie.

Besonders gefährdet sind Personen über 60 Jahre sowie Raucherinnen und Raucher. Dazu kommen Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen wie z. B. einer Niereninsuffizienz oder -schwäche, einer Herzinsuffizienz, Diabetes oder vorbestehenden Lungenerkrankungen.

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FAQs zur Lungenentzündung

Wir haben die häufigsten Fragen rund um die Lungenentzündung zusammengetragen, beantwortet von unseren medizinischen Expertinnen und Experten.

Haben Sie weitere Fragen, die Sie hier nicht beantwortet finden? Sie können uns dazu gerne kontaktieren – wir sind gerne für Sie da.

Oft beginnt eine Lungenentzündung mit Husten – dieser ist zu Beginn meistens trocken, später mit Auswurf. Weitere Symptome sind Fieber, das teilweise sehr hoch werden kann, Schüttelfrost, Atemnot, Brustschmerzen, Schwäche sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Gerade bei älteren Personen treten auch atypische Symptome wie Verwirrtheit und Unruhe auf.

Eine Lungenentzündung wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, die der Patientin oder dem Patienten zu Beginn meistens intravenös verabreicht wird. Bei Fieber ist es ausserdem wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen – unterstützende Infusionen können einer Dehydration vorbeugen.

Bei schwerer Atemnot ist eine Sauerstoffgabe empfohlen – allgemein helfen Inhalationen, z.B. mit Kochsalzlösungen. Auch eine Physiotherapie mit Sekretmobilisation und Atemgymnastik kann sehr hilfreich sein.

Gefürchtete Komplikationen sind ein komplettes Versagen der Atmung (respiratorisches Versagen) oder eine Sepsis (Mehrfachorganversagen, im Volksmund auch «Blutvergiftung»). Ausserdem kann es im Verlauf einer Lungenentzündung zu einer komplizierenden Wasseransammlung in der Pleurahöhle (Pleuraerguss / Pleuraempyem) am Brustfell kommen, die zusätzlich behandelt werden muss.

Nein, nicht immer. Leichte Erkrankungen, vor allem bei Patientinnen und Patienten, die nicht zur weiter oben genannten Risikogruppen gehören, können auch ambulant behandelt werden. Anhand verschiedener objektiver Kriterien und Skalen entscheiden unsere Ärztinnen und Ärzte, ob eine ambulante Behandlung der Pneumonie mit vertretbarem Risiko möglich ist.

48 bis 72 Stunden nach Behandlungsbeginn sollte eine Besserung des Zustands eintreten. Dann kann im Spital meist von einer intravenösen auf eine orale Antibiotikatherapie umgestellt werden. Die Dauer des Spitalaufenthalts (falls einer notwendig ist) hängt von der Erholung des Patienten oder der Patientin und dessen bzw. deren Vorerkrankungen ab – meistens sind es drei bis zehn Tage.

Der Heilungsverlauf einer Lungenentzündung kann je nach Schweregrad von zwei Wochen bis hin zu drei Monaten dauern. Dabei ist es sehr wichtig, die Infektion richtig auszukurieren, damit diese nicht verschleppt wird.

Vor allem ältere Personen (Ü60), Personen mit chronischen Vorerkrankungen oder Personen mit chronischer Bronchitis nach langjährigem Rauchen.

(Bethesda Spital)

Die Spezialistinnen und Spezialisten zum Thema Lungenentzündung

Das Krankheitsbild Lungenentzündung fällt in den Fachbereich unserer Inneren Medizin. Die erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten sind gerne für Sie da – lassen Sie sich individuell von ihnen beraten, welches für Ihr Anliegen das passende Angebot der Inneren Medizin ist.

Ihre Vorteile im Bethesda Spital

Wir erbringen fachübergreifend Spitzenleistungen in Medizin, Pflege und Therapie, fördern Innovation und bewegen uns auf dem neusten Stand von Forschung und Technik. Persönliche Betreuung in familiärer Atmosphäre. unsere ausgezeichnete Hotellerie sowie die ruhige Lage im Park unterstützen Ihre Genesung.

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