Das Bethesda Spital Basel bietet Babymassage-Kurse an, welche eine hervorragende Möglichkeit bieten, um die Eltern-Kind-Bindung zu stärken und die gesunde Entwicklung des Säuglings zu unterstützen.

Ein Baby zu berühren ist etwas Schönes und für die Entwicklung des Kindes wichtig. Das Bethesda Spital Basel bietet Babymassagekurse an, in denen Mütter und Väter Handgriffe lernen, Unsicherheiten überwinden und so ihr Kind besser kennenlernen können. «Die Babymassage fördert die Entspannung und somit das Wohlbefinden des Babys», sagt Kursleiterin Helen Lüdin. Spezielle Berührungstechniken vermitteln dem Kind Halt und Sicherheit und helfen ihm, die Eigenregulation zu unterstützen. «Zudem hilft es den Eltern, ihr Kind und seine Ausdruckssprache besser kennenzulernen. Ihre Feinfühligkeit wird geschult, indem sie das Baby beobachten. Dadurch gewinnen sie das Vertrauen in ihre eigenen Kompetenzen.» Dieser Kurs eignet sich für alle, die ihrem Kind etwas Gutes tun wollen. Insbesondere Erstmamis profitieren, weil sie so Verunsicherungen überwinden können und wertvolle Inputs erhalten. Wer schon mehrere Kinder hat, findet in diesem Kurs die Gelegenheit, sich eine Zeitinsel mit dem Baby zu schaffen.

Berührung ist Seelennahrung.

Helen Lüdin, Praxis Eltern-Kind-Bindung, Kursleiterin Babymassage

Mehr als nur Massage
Das oberste Gebot der Babymassage ist die Achtsamkeit. «Am Anfang machen wir eine Übung, um in die Ruhe zu kommen und Anspannungen loszulassen, denn so bekommt
die Berührung eine ganz andere Qualität», erklärt Lüdin». Anschliessend erhalten die Kursteilnehmenden Ideen, wie sie mit zarten, achtsamen Berührungen ihr Baby streicheln können. Dabei handelt es sich um feine Techniken, die nichts mit einer herkömmlichen Massage zu tun haben. «Wir schauen sehr darauf, wie es dem Kind dabei geht und beobachten, ob es noch in der Ruhe ist oder schon erste Stresszeichen zeigt», so Lüdin weiter. Die Babymassage leistet einen wichtigen Beitrag zum sogenannten Bonding – dem Bindungsaufbau. Das Kind sollte ein sicheres Bindungsmuster an seine Eltern entwickeln.

Spezielle Berührungstechniken vermitteln dem Kind Halt und Sicherheit und helfen ihm, die Eigenregulation zu unterstützen.

Helen Lüdin, Praxis Eltern-Kind-Bindung, Kursleiterin Babymassage

«Das bedeutet, dass sie die Bedürfnisse des Kindes erkennen können und einen liebevollen, feinfühligen Umgang mit ihm pflegen. Das alles wird im Kurs geschult», weiss die Kursleiterin. Ab wann man mit diesem Kurs beginnt, spielt keine Rolle. Meist kommen die Kursteilnehmenden nach wenigen Wochen, wenn sie Inputs brauchen. Natürlich könne und solle jede Mutter ihr Baby nach eigenem Gutdünken berühren. Dies lässt sich im Alltag beim Stillen oder Kuscheln gut einbauen. «Es sollte selbstverständlich werden, dass ich das Kind immer wieder anfasse. Berührung ist Seelennahrung. Fällt diese weg, so verkümmert es in seiner Entwicklung», betont Lüdin. Das absolute Grundprinzip bei der Babymassage ist, dass man es langsam macht. Babys lieben die Langsamkeit, denn sie leben in einer langsamen Welt und sind schnell überfordert mit unserem Tempo. Dabei tun sich Mamis und Papis selber etwas Gutes. Helen Lüdin empfiehlt, diese Berührungen über die ganze Kindheit beizubehalten: «So kann man die Kinder sogar noch im Teenageralter beruhigen und unterstützen.»

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