Die Stiftung Natur & Wirtschaft hat unseren wunderschönen Bethesda Park erneut für die naturnahe Gestaltung ausgezeichnet.

Naturnah gestaltete Areale sind von grosser Wichtigkeit für die einheimische Biodiversität. Viele der ausgezeichneten Flächen sind wahre Hot-Spots der Artenvielfalt. So sind beispielsweise sämtliche bedrohten Amphibienarten der Schweiz auf den zertifizierten Arealen zu finden. Auch die Mitarbeitenden, die Anwohnerinnen und die Kinder profitieren von einem belebten, naturnah gestalteten Aussenraum. Ein Blick ins Grüne oder ein Spaziergang in der Natur sorgt für positivere Stimmung, entspannt, verbessert die Lern- und Gedächtnisleistung und macht leistungsfähiger.

Bereits im Jahr 1999 erhielt die Stiftung Diakonat Bethesda das Label der Stiftung Natur & Wirtschaft. Bei der Re-Zertifizierung Ende Oktober 2020 konnte das Label ohne Vorbehalte wieder verliehen werden. In seinem Lautatioschreiben meint die Stiftung: Auf dem Areal geniesst die Natur einen hohen Stellenwert. Die naturnahen Flächen umfassen total knapp 27’000 Quadratmeter und sind bestückt mit grossflächigen Magerwiesen, reich strukturierten Hecken, Wildstauden, Bäumen und angelegten Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen.

Das Klinikareal leistet einen grossen Beitrag zur Verbesserung der heimischen Biodiversität und bietet zugleich attraktiven Erholungsraum für Patientinnen und Patienten.

Auszug aus dem Laudatioschreiben der Stiftung Natur & Wirtschaft

Herr Fabian Gschwind ist Leiter der Gärnerei. Wir wollten wissen, was die erneute Auszeichnung bei ihm und seinem Team augelöst hat.Es ist toll diese Auszeichnung erhalten zu haben. Wir legen viel Herzblut in die Pflege des Parks und werden wiederum dafür gewürdigt.

Unsere tägliche Motivation ist diesen Park so zu pflegen und zu gestalten, dass er Freude bei Patienten und Besuchern auslöst. Und dies immer im Einklang mit der Natur.

Fabian Gschwind, Leiter Gärtnerei, Stiftung Diakonat Bethesda

Haben Sie uns einen Tipp, wie wir zuhause auf dem Balkon oder im Garten die Biodiversität aktiv fördern können?

Setzen Sie verschiedene blühende Sträucher oder Stauden und achten Sie darauf, dass immer etwas blüht. Die Insekten werden es ihnen danken da sie aus den Blüten den überlebenswichtigen Nektar und auch Pollen finden – ein wichtiger Punkt für die Förderung der Biodiversität!

 

 

 

 

Die Schönheit des Parks zeichnet sich auch durch den alten Baumbestand aus. Wie alt sind die diese und brauchen die alten Bäume besondere Pflege?Wir haben einen sehr alten Baumbestand dieser umfasst rund 300 einzelne Bäume (ohne das Park-Wäldchen mitgerechnet).

Die ältesten Bäume sind bis zu 250 Jahre alt! Diese bekommen alle 3 Jahre einen Pflegeschnitt und sie werden regelmässig auch auf ihre Sicherheit kontrolliert.

Fabian Gschwind, Leiter Gärtnerei, Stiftung Diakonat Bethesda

Das Team von Fabian Gschwind umfasst 4 Gärtner, die pro Monat bis zu 600 Arbeitsstunden in den Park investieren. Der Bethesda Park ist öffentlich zugänglich.

Wir gratulieren dem Team sehr herzlich!

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