Es ist längst in aller Munde: Die Pflege befindet sich im Umbruch. Worte wie Personalmangel, zunehmender Arbeitsdruck, Qualitätseinbussen und Überlastung werden zu diesem Thema von allen Seiten beigesteuert. Geld scheint im Pflegebereich ebenfalls eine grosse Rolle zu spielen – alles ist zu teuer, nicht mehr bezahlbar und Rationierung steht auf der Tageordnung.

 

Das ist leider ein Symptom unserer Zeit und ein schlechtes Signal für die Grundpfeiler der Pflege, zeigt aber eindeutig, dass die Folgen dieser Handlungsweisen seit vielen Jahren auf Kosten des Pflege-Images im Grossen und Ganzen vom Management nicht begriffen worden sind. Kratzt man an der Oberfläche, stellt sich einem schnell die Frage, was mit dem Berufsstolz der Pflegefachkräfte passiert ist. Schliesslich leisten sie einen gesellschaftlich unverzichtbaren Beitrag für die Gesundheit, Lebensqualität und letztendlich den Erfolg unserer Gesellschaft. Warum vertreten Pflegende nicht selbstbewusst diese Tatsache?

Pflegeberufe spielen weltweit eine Schlüsselrolle. Wer einen Job mit ausgezeichneten Karriere-Chancen erlernen möchte, der die Menschlichkeit im Fokus hat, ist im Bethesda Spital herzlich willkommen.

Franziska Lanz, Abteilungsleiterin Bildung Pflege

Evidenzbasierte Pflege und Gesundheitsversorgung als Chance

Die gegenwärtige Personalsituation ist in Anbetracht des zu erwartenden Personalbedarfs an qualifizierten Fachkräften eine grosse Herausforderung. Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen sollen gleichzeitig wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich erbracht werden.

Absolventinnen und Absolventen eines Pflegestudiums sind die Brücke zwischen Arzt und Pflegepersonal. Das Bachelorstudium bietet das notwendige Wissen, um evidenzbasierte Pflegekonzepte und Standards zur Optimierung von Pflegeprozessen erstellen zu können. Das zusätzliche Wissen, beispielsweise im klinischen Assessment oder in wissenschaftlichem Arbeiten, schafft die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten optimal zu pflegen und eine mitentscheidende Rolle im interprofessionellen Team zu übernehmen. Der Pflegeprozess benötigt einen weiten Blickwinkel, um eine Patientin oder einen Patienten, beispielsweise bei einer Beinverletzung, vom Eintritt ins Spital über Rehabilitation bis hin zum Wiedereinstieg ins Berufsleben begleiten zu können.

Bei uns ist immer eine Berufsbildnerin im Haus, um auch besondere, ungeplante Lernsituationen gemeinsam mit dem Lernenden oder Studierenden zu reflektieren.

Franziska Lanz, Abteilungsleiterin Bildung Pflege

Was eine Ausbildung im Bethesda Spital speziell macht

Um das Problem der verloren gegangenen Attraktivität der Pflegeberufe an der Wurzel zu packen, ist man sich im Bethesda Spital schon längst bewusst, dass für die junge, individuell geprägte Generation neue Rahmenbedingungen bezüglich der Ausbildung geschaffen werden müssen. Da die Qualität und Kontinuität die wichtigsten Attribute in der Ausbildung sind, wurde die Bildungsstruktur Pflege entsprechend angepasst. Berufsbildner (Dipl. Pflegefachpersonen mit Zusatzausbildung) sind als Abteilung Bildung Pflege aktiv. Diese arbeitet als teil-agiles und selbstorganisiertes Team. Berufsbildnerinnen übernehmen die Verantwortung während der praktischen Ausbildung der Lernenden und Studierenden in der Pflege, planen deren Einsätze selbständig und haben einen grosszügigen Entscheidungsfreiraum.

Zielgerichteten Massnahmen gewährleisten eine sehr hohe Ausbildungsqualität und unterstützen die Berufsanfängerinnen und -anfänger in ihren Lernzielen bis zum Abschluss der Ausbildung.

Franziska Lanz, Abteilungsleiterin Bildung Pflege

Diese grossangelegte Umstrukturierung verfolgt das ambitionierte Ziel, kontinuierlich Praxisbegleitungstage für Lernende und Studierende anzubieten. Dies erfolgt engmaschig und zielorientiert. Dadurch erhalten sie konstruktive Feedbacks und werden individuell in ihren Lernzielen unterstützt. Es ist immer eine Berufsbildnerin im Haus, um auch besondere, ungeplante Lernsituationen gemeinsam mit dem Lernenden oder Studierenden zu reflektieren. Zudem bietet die Abteilung Bildung/Pflege zusätzliche Lerngefässe wie die sogenannten Bildungspots an. Darin arbeiten Lernende und Studierende aus unterschiedlichen Ausbildungsniveaus gemeinsam an einem Projekt, von welchem sie die Ergebnisse an einer Veranstaltung für das ganze Spital präsentieren. Die zielgerichteten Massnahmen gewährleisten eine sehr hohe Ausbildungsqualität und unterstützen die Berufsanfängerinnen und -anfänger in ihren Lernzielen bis zum Abschluss der Ausbildung.

Wir fördern interessierte und lernbegeisterte Menschen

Aktuell werden im Bethesda Spital zwischen 70 und 80 Personen in 15 verschiedenen Berufen ausgebildet. Die Vielfalt der medizinischen Fachgebiete, die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bereichen im Spital sowie den Belegärzten und Kooperationspartnern, bieten spannende und abwechslungsreiche Lernfelder und beste Voraussetzungen für eine attraktive Aus- und Weiterbildung.

 

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